
Masuren besucht man im Sommer, um das Segeln auf unzähligen Seen oder Kajaktouren auf klaren Flüssen zu genießen. Masurische Städte und Dörfer werden dann nur aufgesucht, um Vorräte aufzufüllen oder auf ein Bier in eine Kneipe einzukehren. Zum Glück wächst die Zahl der Touristen, die die Geschichte dieses Landstrichs kennenlernen möchten, stetig. Sie sollten in erster Linie zum Audioguide greifen, der die Sehenswürdigkeiten von Ełk vorstellt.
Mit diesem Audioguide kann man sich nicht verlaufen – er beginnt in der Nähe des Bahnhofs von Ełk und führt dann geradeaus die Armii-Krajowej-Straße entlang bis zum Ufer des malerischen Ełk-Sees. Währenddessen erzählt der Audioguide die lange Geschichte der Stadt – von einer Siedlung der Prußen über die Stadt des Deutschen Ordens bis zur Ankunft der Polen. Während des Spaziergangs fallen die Namen Gizewiusz, Małecki, Kajka und Lenz; aus der Nähe betrachten wir Bauten aus dem 19. Jahrhundert: die Kirche, Schulen, die Post sowie Jugendstil-Bürgerhäuser. Zum Schluss hören wir eine Einladung zu einer Fahrt mit der „Ciuchcia“, der kleinen Bimmelbahn.