
Einst war die jüdische Gemeinde Teil des multikulturellen Pszczyna. Die ersten Juden ließen sich hier Anfang des 16. Jahrhunderts nieder, und 1885 zählte die Gemeinde 341 Mitglieder – sie saßen im Stadtrat, und Fedor Muhr wurde sogar Bürgermeister.
Heute führt der von uns erstellte Audioguide auf den Spuren der Juden von Pszczyna; er stellt nicht nur die Geschichte ihrer Präsenz in der Stadt vor, sondern zeigt auch Orte, die mit jüdischer Tradition und Religion verbunden sind – die ehemalige Synagoge, eine Laubhütte und das Gemeindehaus mit der Mikwe. Am Ende des Spaziergangs besuchen wir den 1814 angelegten Friedhof mit seinen charakteristischen Grabsteinen – den Mazewot. Die Aufnahmen sind auf Polnisch.