
Der Ort wurde im 14. Jahrhundert von König Kasimir dem Großen gegründet. Jahrhunderte später, im Jahr 1896, wollte ein gewisser Dichter in der Gegend mit der Förderung von Erdöl beginnen. Das Vorhaben scheiterte, doch bis heute entweichen aus den verschlossenen Bohrlöchern auf einem Hügel mit dem ungewöhnlichen Namen Parnas feine Gasschwaden, die sofort nach dem Austreten verbrennen. Zu den eher traditionellen Sehenswürdigkeiten zählen die spätbarocke Basilika Mariä Himmelfahrt und das in Form eines hohen, von einer Kapelle gekrönten Grabhügels aufgeschüttete Grab der Konföderierten von Bar. Wissenswert ist, dass das hiesige Museum der Gesellschaft Jesu der Südpolnischen Provinz in Stara Wieś rund 4000 interessante Exponate aus aller Welt aufbewahrt und ausstellt.